Aktuelles

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Aktivitäten des Vereins in den vergangenen Monaten.

In der coronabedingt verschobenen Mitgliederversammlung am 6. September wurde der bisherige Vorstand für die nächsten 3 Jahre wiedergewählt.

Schwerpunkt der diesjährigen Aktivitäten war die komplette Renovierung und Vergrößerung des Küchenbereichs im Minigolfhaus.


Unsere Minigolfanlage beendet Ende September die diesjährige Saison.




2019


In der Buswartehalle am Marktplatz steht seit

Mitte April ein Bücherregal mit Bücher zum Ausleihen,

Tauschen oder eigene Bücher dort hineinstellen








2018

Die Pflanztröge am Herthasee wurden neu bepflanzt.

Der Anbau des Minigolfgebäudes wurde vor Saisoneröffnung neu gestrichen

Die Buswartehalle am Marktplatz erhielt ebenfalls einen Neuanstrich.

Die Bänke auf dem Herthassegelände wurden ebenfalls erneut gestrichen.

Anfang Juli erhielt dann auch die Rückseite des gesamten Gebäudes einen Neuanstrich.

Nach Saisonabschluss Ende Oktober bis Anfang November legten unsere beiden Vorstandsmitglieder

Karl-Heinz Groß und Willi Neitzert sen. selbst Hand an und pflasterten den Weg vom Eingang bis zur

Minogolfgaststätte neu. Ein großer Dank gebührt den beiden.

Weiterhin unterstützte der Verein die evangelische Kirchengemeinde mit einer Spende für die

Neuanschaffung der Bestuhlung des Gemeindesaales und die Gemeinde Holzappel für das Projekt

Herthasee.

2017

Vor Saisonbeginn 2017 haben wir die Toilettenanlage in der Minigolf-Gaststätte komplett erneuert.

Nach dieser Maßnahme konnten wir uns auch wieder einigen Maßnahmen der Ortsverschönerung widmen.

Unser Vorstandsmitglied Karl-Heinz Groß hat im Laufe des Sommers rund 30 Ruhebänken einen Neuanstrich verpaßt. Am Herthasee wurde das Gaststätten- und Beherbungsschild versetzt, die beiden Wanderschilder gereinigt und neu angestrichen, die Pflanztröge haben ebenfalls einen neuen Anstrich erhalten. Im Frühjahr 2018 werden sie dann neu bepflanzt.

Auch am Minigolfplatz haben die Vorstandsmitglieder gearbeitet. Die Bocciabahn wurde immer wieder vom Unkraut befreit und zum Seisonende wurden 2 Bahnen mit Schotter befestigt.

Zu den Maßnahmen am Schieberhäuschen und Verlobungshäuschen siehe nachstehende Berichte von Willi Schmiedel.

Das urige „Schieberhäuschen“ auf dem Damm des Herthasees, ein Relikt aus der bewegten Geschichte des kleinen Bergsees am Südhang des Höchst, ist in die Jahre gekommen. Wind und Wetter haben seinem Eichengebälk arg zugesetzt und dabei zugleich seine Standfestigung erheblich erschüttert. Für die Vorstandsmitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsverein Holzappel war der beklagenswerte Zustand des historischen Wahrzeichens ein Anlass, seinem weiteren Verfall durch geeignete Sanierungsmaßnahmen entgegen zu wirken. In Absprache mit der Ortsgemeinde als Eigentümerin des Sees und seines Umfeldes machten sie sich ehrenamtlich an die Arbeit, die Fundamente zu verstärken und die zum Teil ruinösen Holzbohlen der Verkleidung zu erneuern. Zur Auffrischung des Outfits ist ein Anstrich mit einer Holzschutz-Lasur vorgesehen. Eine zusätzliche Info-Tafel soll interessierte Wanderer und Spaziergänger zukünftig auf die ursprüngliche Zweckbestimmung des museumsreifen Technik-Denkmals hinweisen.




 

Verlobungshäuschen

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Holzappel ist dabei, markante Punkte am Rande beliebter Wanderwege durch geeignete Sicherungsmaßnahmen vor dem Verfall zu bewahren. Nach der Sanierung des historischen „Schieberhäuschens“ auf dem Abschlussdamm des Herthasees gehört die besondere Aufmerksamkeit seiner freiwilligen Helfer derzeit – neben der Wartung der Ruhebänke – der Erhaltung einer annähernd 100 Jahre alten Schutzhütte am Rande des Parkplatzes „Herthasee“.

Das urige Relikt aus den „Zwanziger Jahren“ des vergangenen Jahrhunderts wurde 1921 aus gewachsenen Rundhölzern von dem damaligen Verkehrs- und Verschönerungsverein errichtet. Unter den alteingesessenen Holzappelern ist es noch heute unter dem originellen Namen „Verlobungshäuschen“ bekannt. Folgt man der Überlieferung, so hat sich unter seinem Dach einst so manches verliebte Pärchen heimlich den Bund fürs Leben versprochen.

In seiner langen Geschichte musste der überdachte Ruheplatz mehrmals renoviert werden; so zum Beispiel im Jahre 1951 unter dem damaligen Vereinsvorsitzenden Gustav Schmidt („Kuhnsche-Gustav“), als er mit Blumenkästen und durch ein gepflegtes Vorgärtchen herausgeputzt wurde.

Heute lädt das „Verlobungshäuschen“ die „Halfterweg“-Wanderer zwischen Diez und Obernhof zum Verweilen ein.

Die aktuelle Sanierung galt vor allem dem maroden Dach, das von Grund auf zu erneuern war. Zur Abdeckung der Kosten, die zusätzlich zu den ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen des Vorstandes anfielen, durftr sich der Verein über eine „Finanzspritze“ aus Mitteln der Naspa-Stiftung „Initiative und Leistung“ freuen. Grund genug für Landrat Frank Puchtler, der sich in seiner Zuständigkeit für die Zuwendung eingesetzt hatte, sich auf der Fahrt zu seinem Dienstort Bad Ems bei einem kurzen Zwischenstopp am Herthasee von der Sinnhaftigkeit des Förderobjektes zu überzeugen.